Alltäglich/Journalismus

Big Data, YouTube und kreatives Schreiben – das war mein BarCamp

Das BarCamp ist vorbei und ich habe tolle Leute getroffen und viel gelernt. In den drei Tagen ist rege diskutiert worden und ich habe einige teilenswerte Informationen für euch zusammen gesammelt. Ausführliche Berichte über jedes Camp würden hier den Rahmen sprengen, weswegen ich eine Kurzzusammenfassung mit den wichtigsten Infos erstellt habe.

Freitag, 17.4.2015

Im Politcamp ging es um Social Media und Politik. Thomas Goiser und Florian Lazlo (Observer) haben am Beispiel Häupl (Ihr erinnert euch: „Wenn ich 22 Stunden in der Woche arbeite, bin ich Dienstagmittag fertig.“) erläutert, wie Medien überwacht werden können (die Sentimentanalyse bestätigte die vermutete negative Tonalität in User-Kommentaren) und was Trends in sozialen Netzwerken beeinflusst.

Später fand die „Fandoms, Unite!“-Session statt, bei der die unterschiedlichen Fandoms der Teilnehmer und Teilnehmerinnen besprochen wurden, die alle wahnsinnig lieb waren. Diskutiert wurden auch Fragen wie „Online oder offline?“ und „Warum Fandom?“. Netter Fakt: Der Typ der das Trollface erfunden hat, verdient heute gutes Geld damit.

Samstag, 18.4.2015

Über Big Data wurde gleich in der ersten Samstags Session des Wissenscamps diskutiert. Viel Kritik, aber auch viele Ideen zur Wertschöpfung aus Big Data (v.a. in den Bereichen Medizin und Verkehr) sind ins Gespräch mit eingeflossen. Mit dem Onlinespiel „Data Dealer“, ein Kickstarter-Projekt aus Wien, kann man spielerisch ausprobieren, wie der Handel mit persönlichen Daten abläuft.

Nach dem Kurs über die Fadenheftung (Buchbinden) im Designcamp mit Anja, die nach dem Infodesignstudium eine Lehre zur Buchbinderin begonnen hat, ging es ins Wissenscamp zurück. Die Session „BloggerInnen #vernetzen #Austausch #Motivation“ führte zu einigen interessanten Gesprächen über Bildrechte, das Medienrecht und wie weit sie Blogger und Bloggerinnen betreffen. Außerdem kamen wir zum Konsens über ein Thema, das ich nicht ganz uneigennützig mit euch teilen will. 🙂

Florian von Phanwelten hielt nach der Kaffeepause eine Youtube-Session, in dem über Productplacement (ein interessanter Graubereich seitens des Medienrechts in Deutschland), Agenturen, Arten von Werbung in Videos und Reichweitensteigerung gesprochen wurde. Den Abschluss machte die „Most awesome Munchkin Session of all time“. Wer dieses superlustige Kartenspiel nicht kennt, dem sei es an dieser Stelle ans Herz gelegt!

Sonntag, 19.4.2015

Sonntag Morgen ging es nach dem Frühstück gleich mit der „Fandoms Unite! The Sequel“-Session im OutdoorCamp los. In dieser wurden unter anderem die Gründung des Nerdcamps besprochen!

Roman Vilgut, seines Zeichens Journalist bei der Kleinen Zeitung, hielt nach dem Mittagessen eine Session über kreatives Schreiben. Darin bekamen alle zehn unterschiedliche Wörter von den anderen Teilnehmern, die sie dann in einen Text einbauen mussten. Meinen Text könnt ihr hier nachlesen (u.a. mit den Wörtern Gurke, Feuer, Piratenpartei und Schauspieler).

Den kompletten Sessionplan könnt ihr übrigens auf der Webseite des BarCamps nachlesen. Falls ihr auch dabei gewesen seid, würde ich mich freuen, wenn ihr mir einen Kommentar dalassen würdet!

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3 Kommentare zu “Big Data, YouTube und kreatives Schreiben – das war mein BarCamp

  1. Das Barcamp war dieses Jahr ja wieder der totale Mix aus Themen :). Aber je bunter, desto besser gefällt es mir, muss ich sagen. Da ist dann wirklich für jeden etwas dabei. Ich kokettiere ja immer noch mit dem Gedanken, den Part mit dem Bloggen auszubauen – offensichtlich ist da Interesse und Bedarf da :).

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